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Ein Mitglied der Ransomware-Bande HellCat behauptet, rund 6,5 Gigabyte an Daten von der Orange Group gestohlen zu haben. Das erbeutete Datenpacket umfasst demnach 380.000 eindeutige E-Mail-Adressen, Quellcode, Rechnungen, Verträge sowie Kunden- und Mitarbeiterinformationen.
Der französische TK-Anbieter bestätigte gegenüber dem Technikmagazin Bleeping Computer, dass es einen Cyberangriff gab. Dem Bericht zufolge stammen die exfiltrierten Daten größtenteils aus der rumänischen Niederlassung des Unternehmens. Der Angriff sei in einer nicht kritischen Back-Office-Anwendung festgestellt worden, heißt es.
Die Orange Group hat nach eigenen Angaben umgehend Maßnahmen ergriffen und umfassende Untersuchungen eingeleitet, um den Vorfall einzudämmen. Wie das Tech-Magazin berichtet, hat der Angreifer eine Lösegeldforderung auf dem angegriffenen System hinterlassen. Das Unternehmen habe jedoch keine Verhandlungen aufgenommen.